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Rote Wand (1872 m) - von der Wurzeralm zum Gleinkersee

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Bergwandern mit Martha - Rieß Martha

Die Tour

Über die Wurzeralm zum Naturschutzgebiet Brunnsteinersee und auf die Rote Wand, Abstieg zum Gleinkersee

Vom Skigebiet Wurzeralm gelangen wir zum idyllisch gelegenen Brunnsteinersee unterhalb der Roten Wand. Diese ragt steil über uns empor, so nähern wir uns ehrfürchtig Schritt für Schritt. Doch schließlich stellt sie sich zahmer heraus, als im ersten Moment angenommen, ohne nennenswerte Schwierigkeiten führt der Weg zu diesem großartigen Aussichtspunkt. Danach geht es durch lichten Lärchenwald abwärts. Die Einkehr auf der Dümlerhütte beschert genussvolle Momente. Dermaßen gestärkt geht es nun durch den urigen-wildromantischen Seegraben zum Gleinkersee. Ein abschließendes Bad im überraschend warmen See sorgt für einen zusätzlichen Höhepunkt der Tour.

Mit dem Wandertaxi geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt Wurzeralm-Standseilbahn.

Autorentipp

Diese Tour erschließt die wilde Schönheit und Vielfalt des Warscheneckgebiets, ohne jemals wirklich schwierig zu werden!

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
492 hm
Abstieg
1113 hm
Tiefster Punkt Gleinkersee
808 m
Höchster Punkt Rote Wand
1872 m
Dauer
5:30 h
Strecke
11,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Wurzeralm

Ziel

Gleinkersee - mit dem Wandertaxi zurück zum Parkplatz der Wurzeralm Standseilbahn

Weg

Von der Bergstation der Wurzeralm Standseilbahn folgen wir der Markierung Richtung Brunnsteinersee / Rote-Wand-Sattel am Weg Nr. 201. Herrliche Ausblicke auf Stubwieswipfel, Mitterberg, Ramesch und Warscheneck begleiten uns etwa 20 Minuten lang auf unserem Weg durch das Skigebiet, welches wir nach dem Frauenkar-Sessellift nach rechts verlassen. Am Oberen Filzmoos vorbei, beginnt der Weg gemächlich zum Brunnsteinersee hin anzusteigen. Hier beeindruckt die Rote Wand in ihrer ganzen Schönheit.

Hinter dem See führt der Weg nun gleichmäßig steil über einen verwachsenen Schuttkegel in vielen Kehren hinauf zum Roten-Wand-Sattel. Trotz der Latschen können wir den Blick immer wieder auf die Umgebung werfen. Wir kommen an den alten Grundfesten eines ehemaligen Viehunterstandes vorbei, auch die Brennesseln zeugen von der früheren Weidewirtschaft. Etwas später lassen wir den Latschengürtel hinter uns, es wird luftiger, je höher wir hinauf kommen. In einem weiten Rechtsbogen gelangen wir unschwierig zum Rote-Wand-Sattel.

Nun folgen wir den Steigspuren ein Stück hinunter, um zuerst in einigen wenigen Kehren über den kurzen Wiesenrücken, danach durch Latschen zum höchsten Punkt zu gelangen. Am Gipfel der Roten Wand dann ein einfaches Holzkreuz , eine Gedenktafel an drei verunglückte Bergkameraden sowie eine großartige Aussicht auf Stubwieswipfel, Großen und Kleinen Pyhrgas, Bosruck, die Gesäuseberge, Rottenmanner Tauern, Angerkogel, Ramesch, Warscheneck und den Nationalpark Kalkalpen mit Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge.

Beim Abstieg halten wir uns nun nach rechts, und folgen der Markierung. Unterhalb des Gipfelaufschwungs mündet der Steig in den Weg Nr. 293, der uns zur Dümlerhütte führt. Zunächst geht es an schönen Kletterfelsen vorbei, kurz darauf über einen Almboden, dann führt der Weg wieder durch Latschen. Je weiter wir hinunter kommen, desto mehr Lärchenbäume gesellen sich hinzu. Hier teilt sich dann auch der Weg - nach rechts zieht sich der Weg Nr. 293 über zwei Steilstufen hinunter. Wir nehmen jedoch den Steig nach links, der sich oberhalb des Stofferkars zum Hüttenkreuz der Dümlerhütte durch den schönen Lärchenwald zieht. Bald können wir die Dümlerhütte durch die Bäume sehen.

"So schmecken die Berge!" lautet das Motto der Dümlerhütte, wo Harry Höll und sein Team die Gäste bewirtet. So gestärkt geht es dann weiter abwärts, durch den Seegraben zum Gleinkersee. Das erste Stück führt am Weg Nr. 293 den Hang hinunter, dann zweigt der Weg zur Zickalm Nr. 299 nach rechts ab. Kurz darauf überwinden wir über eine Leiter den Stacheldrahtzaun. Direkt auf der Zickalm dreht der Weg nach links. Wenige Minuten später steigen wir ein zweites Mal über den Weidezaun, um nun durch die urtümlichen Schluchtwälder weiter abzusteigen. Auch im Hochsommer ist es hier im Schatten angenehm, was leider auch dafür sorgt, dass der Weg oft etwas rutschig ist - Konzentration ist angesagt.

Plötzlich schimmert der Gleinkersee durch die Blätter und etwa 10 Minuten später mündet unser Steig in den Wanderweg, auf dem man den See in rund einer halben Stunde umrunden könnte. Doch wir bleiben am linken Ufer und gehen zum Gasthaus Seebauer, wo biologische Produkte aus eigener Landwirtschaft oder von Bio-Bauern aus der Region auf dem Speisezettel stehen. Am Parkplatz, wenige Schritte unterhalb vom Seebauer, empfängt uns das Wandertaxi und bringt uns nach Spital am Pyhrn zum Parkplatz der Wurzeralm Seilbahnen zurück.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den ÖBB bis zum Bahnhof Spital am Pyhrn. Weiter mit dem Bus oder mit dem Taxi (Taxi Sonnleitner, Spital am Pyhrn: +43 (0) 664 522 2800) bis zur Wurzeralm Standseilbahn (Bushaltestelle). Vom Gleinkersee auch wieder mit dem Taxi zurück zum Bahnhof.

Anfahrt

Über die Pyhrn-Autobahn A9 bis zur Ausfahrt Spital am Pyhrn. Dann Richtung Pyhrnpass bis zum Parkplatz der Wurzeralm-Seilbahnen. Mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm.

Infos zu Öffnungszeiten und Tarife der Wurzeralm Bergbahnen

Parken

Am Parkplatz der Wurzeralm Bergbahnen.

Weitere Informationen

Geführte Touren ins Bergparadies Warscheneck: Naturschauspiel.at

sowie Bergwandern mit Martha. Berge. Almen. Seen.

Gasthaus Seebauer: Gleinkersee.at

Jausenstation Tommerl etwas oberhalb des Gleinkersees gelegen

Taxi Sonnleitner, Spital am Pyhrn: +43 (0) 664 522 2800

Taxi Riedler, Hinterstoder: +43 (0) 7564 5159 oder +43 (0) 676 844 590 844, office@riedler-reisen.at

Sicherheitshinweise

Obwohl unschwierig, verlangt die Tour Kondition für rund sechs Stunden Gehzeit.

Nach Regenfällen ist der Weg durch den Seegraben oft rutschig.

Auf dem Weg entdecken

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