Bergtour auf den Geiselstein in den Ammergauer Alpen

Quelle: ALPIN - Das Bergmagazin., Autor: Andreas Erkens

Kenzenhütte
Der Geiselstein dominiert das Panorama am Wankerfleck.
Am Geiselsteinsattel wird es steil...
Der Gipfel des Geiselsteins
Geiselstein-Gipfel

Die Tour

Hausberg von Halblech
Körperlich wenig anstrengender, aber ausgesetzter Anstieg auf einen Parade-Kletterberg mit herrlichem Ausblick auf Allgäuer und Ammergauer Alpen.

Der Geiselstein in den Ammergauer Alpen ist die markanteste Erhebung über Halblech. Seinen Gipfel muss man sich mit Können und Courage "verdienen".

Die felsige Spitze des Geiselsteins ist überhaupt nicht schwer zu finden, ragt sie doch imposant über den lieblich grünen Wiesen des Wankerflecks im Halblechtal auf.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
730 hm
Abstieg
730 hm
Tiefster Punkt Kapelle am Wankerfleck
1148 m
Höchster Punkt Geiselstein
1884 m
Dauer
6:00 h
Strecke
7,9 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Kenzenparkplatz

Ziel

Kenzenparkplatz

Weg

Vom Wankerfleck rechts an der Kapelle vorbei und die große Wiese überqueren. Auf der anderen Seite über das Bachbett steigen und unter der Nordwand des Geiselsteins anfangs dem Fahrweg, jedoch nach wenigen Minuten dem steiler werdenden Steig folgen. Zum Schluss durch offenes Gelände und lichten Bergwald immer steiler hinauf bis zum Geiselsteinsattel. Dort unter die Felswand und links um die Kante herum – nicht dem Wegweiser „SW“ folgend, sondern kurz hinauf und jenseits der Kante wieder kurz ausgesetzt hinab. Ab hier leichtes Schrofengelände bis zu einem kleinen Absatz mit Marterln. Hier beginnt die eigentliche Kletterei durch die Doppelrinne des Normalwegs (II). Vorsicht auf Steinschlag bei Vorauskletternden. Griffe und Tritte sind teils sehr abgeklettert, in trockenem Zustand aber noch gut griffig. Bei Nässe extrem gefährlich! Im Aufstieg zum Nordgrat zwei Ring- und vereinzelt Bohrhaken. Man sollte sich grundsätzlich eher auf der Rippe halten, als sich in eine der beiden angrenzenden schuttreichen Rinnen abdrängen zu lassen. Die Schlüsselstelle ist mit zwei Gewindeschrauben entschärft und befindet sich etwa in Mitte der Rippe. Abstieg wie Aufstieg zum Geiselsteinsattel, dann über das Kar und den latschenbewachsenen Kessel zwischen Gumpenkarspitze und Hochplatte hinab. Kurz hinauf zum Kenzensattel und zur Kenzenhütte. Per Kenzenbus zurück nach Halblech.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Kenzenparkplatz in Halblech verkehren Shuttle-Busse der Firma Schwarz (ca. 20 Sitzplätze – bei Bedarf auch mehr als ein Bus!) zur Hütte und zum Wankerfleck.

Bergfahrt stündlich von 8.00 bis 11.00 Uhr, um 13.30 und 17.00 Uhr, Sa, So & Feiertag auch um 7.00 Uhr. Talfahrt ab Kenzenhütte 10.30, 14.00, 16.00 und 17.30 Uhr.

Anfahrt

Auf der A96 bis Landsberg. Nun auf die B17 und über Schongau und Steingaden weiter nach Halblech. Dort links auf den ausgeschilderten
Kenzenparkplatz.

Parken

Geparkt werden kann am Kenzenparkplatz.

Weitere Informationen

INFO

Gästeinformation Halblech, Bergstraße 2a, 87642 Halblech, Tel. ­+49 8368 285, halblech.de

Ausrüstung

Wanderausrüstung.

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Sicherheitshinweise

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