Vom Kesselberg auf den Fahrenbergkopf (1627 m)

Quelle: DAV Sektion München, Autor: Siegfried Garnweidner

Morgenlicht am Kochelsee: im Hintergrund Fahrenbergkopf, Herzogstand und Heimgarten
Morgensonne über dem Walchensee
Blick zur Schlehdorfer Alm
Die Schlehdorfer Alm und der Martinskopf
Von der Schlehdorfer Alm schweift der Blick zu Sonnberg und Jochberg
Benediktenwand und Jochberg
Links der Heimgarten, rechts der Martinskopf
Der Walchensee, dahinter das Karwendelgebirge ...
...auf der anderen Seite der Kochelsee
Die Kriegerkapelle auf dem Fahrenbergkopf

Die Tour

Skitourenklassiker auf den Fahrenbergkopf mit tollen Ausblicken auf Walchen- und Kochelsee, das Karwendel sowie ins Wetterstein

Der Fahrenbergkopf (1627 m) ist zwar nur ein wenig eigenständiger Nachbar des Herzogstands, gibt im Winter jedoch ein schönes und unschwieriges Skitourenziel ab. Die Tour bietet interessante Tiefblicke auf Walchen- und Kochelsee, zudem führt die schöne Abfahrt über teils sogar recht steile Hänge. 

Info

Schwierigkeit
leicht
Aufstieg
780 hm
Abstieg
780 hm
Tiefster Punkt 853 m
Höchster Punkt 1627 m
Dauer
3:30 h
Strecke
10,6 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bushaltestelle Kesselberg Passhöhe

Ziel

Bushaltestelle Helmerhütte

Weg

Von der Bushaltestelle (der Parkplatz am Kesselberg ist meist schon ab vormittagsüberfüllt, weswegen sich eine Anreise mit der Bahn doppelt lohnt) kurz nach Norden hinauf und nach links auf einen Fahrweg einbiegen. Man folgt ihm gering ansteigend durch Wald und erreicht in der Nähe der Hochspannungsleitung die Skipiste.

Nun in wechselnder Steigung auf der Skipiste dahin, wobei man die ungemütlich steilen Abschnitte auf dem Fahrweg, der in Kehren neben der Abfahrt verläuft, umgehen kann. Unterhalb der Schlehdorfer Alm flacht der Pistenhang deutlich ab. Von dort steigt man in weitem Bogen, südöstlich des Herzogstandgipfels auf dem verschneiten Fahrweg über den Hang östlich des Herzogstandhauses auf.

Wer mag, kann bei üppiger Schneelage von dort nach rechts zum Martinskopf oder bis zum Pavillon auf dem Herzogstand aufsteigen, was aber skifahrerisch nicht besonders lohnenswert ist, weil man auf schmalem Steig durchs Krummholz hinauf- und wieder heruntermuss. Wer den Fahrenbergkopf im Visier hat, zweigt noch unter dem Herzogstandhaus aus der scharfen Linkskehre der Piste nach links in eine Hangmulde ein und steigt geradewegs zum Gipfel auf, wo sich neben der Bergstation eines Schlepplifts die Kriegerkapelle mit schönem Aussichtsplatz findet.

Die Abfahrt vom Fahrenberg fällt recht rasant aus. Man kann nämlich direkt von der Seilbahnstation geradewegs nach Norden hinunterflitzen, bis die Aufstiegsroute erreicht ist, der man zum Ausgangspunkt folgt.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Norden kommend (z.B. München) mit der Regionalbahn (RB 66) über Richtung Kochel bis Kochel am See Bahnhof, umsteigen in den Bus 9608 Richtung W'SEE/GAP bis Kesselberg Passhöhe. Rückfahrt von der Haltestelle Urfeld od. Helmerhütte mit dem Bus Linie 9608 bis Kochel am See Bahnhof, umsteigen in die RB 66 bis München Hbf. 

Von Süden kommend mit dem Zug nach Mittenwald und weiter mit dem Bus Linie 9608 Richtung W'gau/Kochel Helmerhütte und von hier starten. 

Parken

wenige Parkplätze kurz unterhalb der Bushaltestelle "Kesselberg Passhöhe". Achtung: Parkplätze schon vormittags i.d.R. voll

Weitere Informationen

Ausrüstung

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