Über alle Unnutz-Gipfel

Quelle: DAV Sektion Oberland, Autor: Uwe Kranenpohl

Guffert vom Hinterunnutz
Blick vom Hinterunnutz zum Hoch- und Vorderunnutz
Hinterunnutz vom Hochunnutz
Hochunnutz und Vorderunnutz
Achensee
Gipfelkreuz des Vorderunnutz

Die Tour

Über Hinterunnutz (2007 m), Hochunnutz (2075 m) und Vorderunnutz (2078 m)

Eine sehr lohnende Überschreitung aller drei Unnutzgipfel – auch des Hinterunnutz – mit tollen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel und die Alpenhauptkette. An einem schönen Tag wird man am Hoch- und Vorderunnutz nicht alleine sein – vielleicht aber am Hinterunnutz. Zum Abschluss der Tour lockt nicht nur die nette Köglalm, sondern etwas später auch das Strandbad am Achensee.

Autorentipp

Bitte beachten: Kein Wasser zwischen Zöhrenalm und Köglalm.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1300 hm
Abstieg
1300 hm
Tiefster Punkt 910 m
Höchster Punkt Vorderunnutz
2078 m
Dauer
6:15 h
Strecke
11,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bushaltestelle „Achenkirch, Bäckerei“

Ziel

Bushaltestelle „Achenkirch Abzw. Achensee“

Weg

Von der Bushaltestelle „Achenkirch, Bäckerei“ (910 m) gehen wir wenige Meter weiter bis zu einer Einmündung links. Wir unterqueren die Umgehungsstraße, halten uns dann gleich wieder links und folgen den Wegweisern „Zöhreralm“. Nach wenigen Minuten verlassen wir die Fahrstraße und gehen rechts über einen Steig bis zur Zöhreralm (1334 m; eine Stunde). Von dort geht es auf markierten Steig weiter durch Wald und Latschen bis auf den Rücken des Unnutzmassivs, der nördlich der Einsattelung zwischen Hinter- und Hochunnutz erreicht wird (das im Aufstieg gut sichtbare Kreuz bleibt deutlich rechts von uns).

In der Einsattelung wenden wir uns links und gehen über deutlichen Pfadspuren (aber ohne Markierungen) zum Gipfel des Hinterunnutz. Im Latschengelände aber nicht den vielen einladenden Gassen links folgen, denn ausnahmslos alle enden im Unterholz. Stattdessen hält man sich konsequent rechts entlang der Felskante. Nach wenigen Metern in einer leicht passierbaren Latschengasse geht es über breite Grasbänder, über die wir aber mühe- und gefahrlos aufsteigen können, am Felsabbruch entlang. Dabei unbedingt allen Verlockungen widerstehen durch breite Gassen nach links auszuweichen! Nur an einer Stelle, an der es rechts nun wirklich nicht mehr weitergeht, umgehen wir eine Latschengruppe links, wenden uns bei der ersten Möglichkeit aber wieder nach rechts. In wenigen Minuten erreichen wir den einsamen Gipfel des Hinterunnutz (2007 m) mit phantastischer Aussicht auf den Guffert (zwei Stunden von der Zöhreralm).

Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zum markierten Steig, der uns zunächst zum schon lange sichtbaren Kreuz führt, das aber nur auf einer wenig prominenten Zwischenerhebung steht. Nach Abstieg in eine Einsattelung und steigen wir auf zum Hochunnutz (2075 m; 45 Minuten vom Hinterunnutz). Auch zum Vorderunnutz steigen wir nochmal in einen kleinen Sattel ab und aus diesem durch etwas felsigeres, aber unschwieriges Gelände wieder auf. Der Steig umgeht den Gipfel zunächst links, schwenkt dann rechts auf einen grasigen Hang und unvermittelt stehen wir auf einer großen Wiese unter dem Gipfelkreuz des Vorderunnutz (2078 m) mit nochmals überwältigender Aussicht (30 Minuten vom Hochunnutz).

Der Abstieg erfolgt zunächst auf der Gipfelwiese, dann aber bald durch Latschen und zuletzt durch Wald zur Köglalm (1428 m); nicht kurz vor der Alm rechts auf die Fahrstraße abbiegen (1:15 Stunden vom Vorderunnutz). Von dort dann auf direktem Steig zum Fischerwirt am Achensee (936 m; weitere 45 Minuten). Die Bushaltestelle für die Rückfahrt („Achenkirch Abzw. Achensee“) liegt wenige Minuten nördlich an der Straße.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bayerischen Regiobahn BRB RB 57 Richtung Tegernsee bis Tegernsee Bahnhof, von dort mit Bus 9550 Richtung Achensee bis zur Haltestelle „Achenkirch, Bäckerei“. 

Rückfahrt von der Haltestelle „Achenkirch Abzw. Achensee“ mit Bus 9550 bis Tegernsee, von dort mit der Regionalbahn RB 57 nach München.

Erste Fahrt: 07:30 (werktags 07:03), letzte Rückfahrt: 17:40 Uhr (danach nur mit mehrfachem Umsteigen über Jenbach)

Auskungt: BayernFahrplan

Mögliche Variante mit dem Münchner Bergbus:

Mit der Linie „Blauberge/Rofan“ von Giesing Bf. bis zur Haltestelle „Steinberg Skilifte“ (Fahrzeit ca. zwei Stunden). Von dort über die Kotalm zum Vorderunnutz aufsteigen und die Überschreitung in Gegenrichtung durchführen. Rückfahrt von der Haltestelle „Achenkirch, Abzw. Steinberg“ (weitere 2 km Fußweg Richtung Norden).

Bei dieser Variante hat man allerdings weder Blick auf die Hauptkette, noch kann man im See schwimmen!

Hin 07:00, zurück 17:15

Anfahrt

Anfahrt von München mit dem Auto:

Über Tegernsee (über A8 und B307) oder Lenggries (B13 und B307) nach Achenkirch (B181). Am Ausgangspunkt gibt es einen kleinen Wanderparkplatz, der von der Umgehungsstraße links erreichbar ist. Rückweg zum Ausgangspunkt ca. 3 km (oder man nimmt den stündlich fahrenden Bus).

Anfahrt

Parken

Wanderparkplatz Achenkirch

Weitere Informationen

Ausrüstung

Packliste Bergwandern

Sicherheitshinweise

DAV-Versicherung

10€ Rabatt mit hey.bayern auf Outdooractive Pro und Pro+ sichern

Jetzt hier mehr erfahren oder gleich unseren Voucher Code nutzen um 10€ Rabatt zu erhalten (gültig bis 31.12.2021):

HEYOA10V