Sturnengasse: Bäuerliche Stadt

Sturnengasse
Zugang zu den Innenhöfen des "Himmelreiches"
Sturnengasse
alte Aufnahme der Mauerreste

Beschreibung

Der Name der Sturnengasse leitet sich aus einer nicht mehr verstandenen Spottbezeichnung ab.

Im Gegensatz zu den anderen Straßenzügen der Altstadt erkennt man in der Sturnengasse, deren Name sich aus einer nicht mehr verstandenen Spottbezeichnung ableitet, noch den ehemals stark landwirtschaftlich geprägten Charakter der Stadt. Die Höhe der Hauser, ihre breiten Eingänge und ihre bescheidene Bauform dokumentieren bis heute, dass hier einst die ärmeren Schichten der städtischen Bevölkerung lebten.

Vor allem auf der Rückseite der Häuser fanden sich ländlich anmutende Höfe, deren Atmosphäre der durch drei schmale Zugänge erreichbare Platz inmitten der Altstadt noch erahnen lässt. Mindestens seit der Mitte des 16. Jahrhunderts trägt er den bezeichnenden Namen „Himmelreich“.

Am südwestlichen Eck der Altstadt sieht man die Reste des ehemaligen Pulverturms, der zusammen mit der langen Mauer entlang der Straße zur mittelalterlichen Befestigung umfasste die Stadt bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit einigen Toren und einem vorgelagerten Graben. Am alten Pulverturm vorbei führt die Straße zum Bahnhof. Er verbindet Bludenz seit 1872 mit den anderen Vorarlberger Städten und nach der Fertigstellung der Arlbergbahn 1884 mit dem östlichen Österreich. Die Bahn veränderte das Leben in der Stadt grundlegend. Lange Zeit galt Bludenz als „Eisenbahnerstadt“.

Kontakt

Sturnengasse, 6700 Bludenz, Österreich

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