Platte 1906m aus dem Pletzergraben

Quelle: Alpenverein Braunau, Autor: Wolfgang Lauschensky

Platte aus dem Wildalmkessel
Wildalmkessel, Henne und Wildseeloderhaus vom Gipfel
Abfahrt in der rechten Schneise
Abzweig aus dem Pletzergraben
Anstieg aus dem Graben
Anstieg im linken Graben
am Rücken zur Platte
Rückblick aus dem Gipfelhang
Zur Zielstattalm
Zielstattalm, dahinter linker und rechter Anstieg
Abfahrt in den Schlund

Die Tour

Der recht abwechslungsreiche Anstieg auf die Platte berührt das nahe Alpinskigebiet Fieberbrunn nicht.

Die Tour wird eher selten begangen, aber gerne von den Variantenfahrern vom Lärchfilzkogel benutzt.

Nach Verlassen des Pletzergrabens geht es über den Rodelweg zur Steilstufe, die zum Kamm hinaufleitet. Zwei Anstiege lassen diese überwinden. Oberhalb führt nach einem Rechtsschwenk ein kurzer, freier Steilhang auf den ungeschmückten Gipfel der Platte.

Autorentipp

Man könnte auch dem Rodelweg bis an sein Ende, danach der Piste bis zum Wildalpgatterl folgen und dann rechts auf einem Ziehweg durch die steile Westflanke des Lärchfilzkogels in den Sattel gelangen (wahrscheinlich die leichteste Anstiegsvariante).

Die Platte ließe sich auch in der Vor- oder Nachsaison über die Pisten des Skigebietes Fieberbrunn ersteigen. Dabei ist der Anstieg ab dem Sattel ident.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1027 hm
Abstieg
1027 hm
Tiefster Punkt Pletzergraben
849 m
Höchster Punkt Platte
1906 m
Dauer
4:00 h
Strecke
11,3 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Pletzergraben

Ziel

Platte 1906m

Weg

Am Pletzergrabenweg wandern wir ca. 500 Meter bis zur ersten Brücke, die links den Pletzerbach übersetzt. Nach ihr geht auf einem Ziehweg bis zum ersten Gehöft und über die sanften freien Hänge bis zum Lauchseeweg hinauf. Diesem als Rodelbahn präparierten Almweg folgen wir bis unter die Zielstattalm, wobei zuletzt im freien Talgrund angestiegen werden kann. Wir steuern südwärts auf die beiden freien Hänge zu, die von einer steilen Waldzunge voneinander getrennt werden. Zwei Anstiege stehen nun zur Verfügung:

1.) Der linke Hang wird links des Bachgrabens an einem freistehenden Hochstand vorbei bis zum aufsteilenden Graben angestiegen. Nun ist es sicherer, links in den nicht allzu dichten, steilen Hochwald auszuweichen. Bald trifft man auf den Ziehweg vom Wildalpgatterl, der in einer langen Linkskehre auf den Sattel unter dem Lärchfilzkogel hinaufführt. Diese Kehre kann ebenfalls im steilen Hochwald abgekürzt werden. Im Sattel nach rechts und über flache Kuppen westwärts in Richtung Gipfelhang.

2.) Die rechte steile Schneise wird bis zum oberen Ende angestiegen, dann taucht man rechts in den sehr steilen Hochwald ein. Ein Graben wird durchschritten. Bald flacht es ein wenig ab und wir erreichen auf ca. 1500 Meter freie Hänge (Schlund), die in die Senke zwischen den beiden Kammhöckern hinaufleiten. Wir treffen auf die Spur aus 1.)

Der zweite Kammhügel kann südlich umgangen werden, dabei queren wir in die kleine Ebene unter dem Gipfelhang. An einem angedeuteten Rücken wird der relativ steile Gipfelhang in wenigen Kehren überwunden. Zuletzt kann schon unter dem Gipfelkamm nach links zum ungeschmückten höchsten Punkt der Platte hinaufgequert werden.

Abfahrt über eine der beiden beschriebenen Varianten.

Anreise

Anfahrt

Aus dem Osten über Saalfelden, aus dem Westen über St. Johann in Tirol und aus dem
Norden über Kössen bzw. Lofer und Waidring durch das Pillertal nach Fieberbrunn. Im Ort
beim Wegweiser "Gasthof Winkelmoos" südwärts einbiegen und im Pletzergraben bis zum Parkplatz unterhalb des Gasthofs hinauffahren.

Parken

Parkplatz im Pletzergraben vor der Auffahrt zum Gasthof Winkelmoos.

Weitere Informationen

keine Einkehrmöglichkeit entlang der Tour.

Ausrüstung

Skitourenausrüstung

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei den beiden Steilstufen zwischen Zielstattalm und Kamm.

Eine direkte Steilabfahrt in den Wildalmkessel ist nur bei sicheren Bedingungen empfehlenswert.

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