Pinzgauer Marienweg „der Klassische“

Quelle: SalzburgerLand - Pilgern, Autor: Oswald Scherer

Am Augenbründl von Maria Elend

Die Tour

Auf den Etappen 01 bis 14 führt Sie der klassische Weg über 135 km in ca. 7 Tagen durch den ganzen Pinzgau zu den Marienwallfahrtsorten Jochbergwald, Maria am Stein (Stuhlfelden), Maria auf dem Eis (Bruck), Maria Elend (Embach) und Maria Alm bis zum bedeutendsten Wallfahrtsort Maria Kirchental.

Autorentipp

neben den Wallfahrtskirchen sind Highlights auf dem Weg: Nationalparkzentrum Mittersill, Keltendorf Uttendorf, Michaelskapelle Piesendorf, die Einsiedelei Saalfelden und die Votivtafelsammlung in Maria Kirchental

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
3455 hm
Abstieg
3639 hm
Tiefster Punkt 629 m
Höchster Punkt 1395 m
Dauer
41:31 h
Strecke
139,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Wallfahrtskirche Jochbergwald

Ziel

Wallfahrtkirche Maria Kirchental

Weg

Der „Klassische“ mit rund 135 km Länge und leichten An- und Abstiegen ist in ca. einer Woche zu bewältigen. Die Etappen 01 bis 14 sind nicht als Tagesstrecken zu verstehen. Er führt an sechs Marienkirchen vorbei:

Jochbergwald: Maria Heimsuchung

Stuhlfelden: Pfarrkirche Maria am Stein

Bruck: Pfarrkirche Maria auf dem Eis

Embach: Gnadenwallfahrtsort Maria Elend

Maria Alm: Wallfahrtskirche Maria Geburt

St. Martin: Wallfahrtskirche Maria Kirchental

Von Jochbergwald starten wir über den Pass Thurn, Wasenmoos nach Mittersill, Stuhlfelden mit der ersten Wallfahrtskirche Maria am Stein. Ab hier öffnet sich die Weite des Oberpinzgauer Salzachtales. Immer wieder steigen wir auf zu Kraftplätzen, wie dem  Keltendorf in Uttendorf, vorbei an der Schwarzenbachkapelle wieder hinauf zum Naglköpfl einem herrlichen Aussichtsplateau. Von Piesendorf aus sehen wir schon die Burg Kaprun im Zeller Becken; weiter geht es durch das Filzmoos nach Bruck zur zweiten Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt mit dem Gnadenbild Maria auf dem Eis. Nun geht es durch den Unterpinzgau, entlang der Salzach bis zur Enge von Taxenbach mit der grandiosen, sich durchfressenden Kitzlochklamm. Wir steigen auf zum dritten Gnadenwallfahrtsort Maria Elend in Embach, dem Sonnenplateau des Pinzgaues mit dem Geistlichen Zentrum auf dem Embacher Kirchhügel.

Nach dem Abstieg nach Lend wechselt man auf die Sonnenseite und am Böndlsee vorbei über den Dientner Graben nach Dienten mit der Kulisse des Hochkönigs. Über den Filzenstattel führt der Weg nun in den Mitterpinzgau nach Hinterthal und hinauf zum Jufen mit der Wetterkapelle. Von dort steigen wir ab zur Wallfahrtskirche Maria Alm mit dem Gnadenbild und dem gewaltigen gotischen Spitzturm. In Saalfelden lädt die Einsiedelei zum Verweilen ein. Nach dem Abstieg ins Saalachtal geht es durch die Enge der „Pinzgauer Hohlwege“ nach Weißbach bei Lofer und hinaus nach St. Martin. Zuerst noch versteckt, erreicht man dann den bedeutendsten Wallfahrtsort im Pinzgau, Maria Kirchental, mit seinem wunderschönen spätgotischen Gnadenbild, dem „Haus der Besinnung“ und seiner bedeutenden Votivtafelsammlung.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Aus Richtung München / Innsbruck: Zug bis Wörgl, von dort bis Kitzbühel; in Kitzbühel umsteigen auf Postbus Richtung Mittersill bis Jochbergwald (ca. 15 km).

Aus Richtung Salzburg: Zug bis Zell am See, dort umsteigen auf Lokalbahn (SLB) bis Mittersill; vonMttersill mit dem Postbus Richtung Kitzbühel bis Jochbergwald (ca. 15 km).

Heimfahrt ab Bruck mit dem Zug.

Anfahrt

Aus Richtung München / Innsbruck: Inntalautobahn bis Ausfahrt Wörgl Ost, von dort immer Richtung Felbertauern über Kitzbühel bis Jochberg (10 km ab Kitzbühel) und weiter bis Jochbergwald (15 km).

Aus Richtung Salzburg: über Reichenhall - Lofer –St. Johann i.T. bis Kitzbühel, von dort weiter Richtung Felbertauern bis Jochberg (10 km) und weiter bis Jochbergwald (15 km).

Sie können mit dem Zug von Bruck zurückfahren bis Kitzbühel und von dort mit dem Postbus nach Jochbergwald.

Parken

beim Jochbergwaldwirt unmittelbar neben der Wallfahrtskirche

Weitere Informationen

Infos zu den einzelnen Orten sowie Karten und genaue Wegbeschreibungen unter: www.pinzgauer-marienweg.at

Weitere Infos bei den Pfarren und TVB der einzelnen Orte.

In jeder Pfarrkirche – also am Beginn und Ende jeder Etappe (außer Bruck) - finden Sie eine Pilgerecke. Die Pilgerecke enthält einen Pilgerstempel, eine spirituelle Wegkarte (zur freien Entnahme) als Erinnerung an die besuchte Kirche sowie einen QR-Code mit den von dieser Kirche ausgehenden Wegetappen.

In jeder Gemeinde (Zentrum oder Gemeindegrenze) finden Sie eine Pilgertafel mit Informationen zum Pilgerweg und zur Gemeinde bzw. Pfarre, durch die Sie pilgern.

Pilger-Notizheft, Pilgermesser und Pilgerabzeichen des Pinzgauer Marienweges erhalten Sie gegen eine freiwillige Spende bei: Geistliches Zentrum Embach, Embach 7, 5651 Lend; info@geistliches-zentrum.at.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, Stöcke

Sicherheitshinweise

feste Wanderschuhen sind notwendig, Stöcke hilfreich; Achtung bei Straßenquerungen

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