Pflanzenvielfalt erleben (Rundweg Pflanzen-Freigelände)

Pflanzen-Freigelände
Gesteinsfreigelände
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Gesteinsfreigelände
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Übersichtstafel
Gesteinsfreigelände
Gesteins-Freigelände
Milchlattich
Immer richtig unterwegs

Die Tour

Barrierearmer Rundgang im Pflanzen- und Gesteins-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen

Das gesamte Gelände wurde nach allen Regeln der Landschaftsarchitektur aufwendig überprägt, um Bergsee, Blockschutthalde und die weiteren Lebensräume entstehen zu lassen. Doch obwohl vieles künstlich gestaltet ist, ist es gelungen, den Eindruck eines großen Naturgartens zu erwecken, in dem das wächst, was auch draußen in der umgebenden freien Natur gedeiht.

Autorentipp

Hinweis: Mehrere Einkehrmöglichkeiten im Nationalparkzentrum Lusen (Bitte erkundigen Sie sich vorab über die Öffnungszeiten).

Zertifikat Reisen für alle: Alle Infos dazu hier unter www.reisen-fuer-alle.de

Info

Schwierigkeit
leicht
Aufstieg
20 hm
Abstieg
20 hm
Tiefster Punkt 803 m
Höchster Punkt 822 m
Dauer
1:00 h
Strecke
972 m

Details

Kondition
Erlebnis

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Nationalparkzentrum Lusen, Böhmstraße 41, 94556 Neuschönau

Ziel

Nationalparkzentrum Lusen, Böhmstraße 41, 94556 Neuschönau

Weg

Tourenverlauf:
Durchgehend barrierearm (Steigungen der Wegeabschnitte vor Ort ausgeschildert, Wegeoberflächen großteils erschütterungsarm, maximaler Höhenunterschied 20 m, viele Sitzgelegenheiten). Für Rollstühle und Kinderwagen geeignet. Spezielle Angebote für Besucher mit Sehbehinderung.


Tourenbeschreibung:
Durch das Pflanzen- mit Gesteins-Freigelände führt ein ausgeschilderter barrierefreier Rundweg mit einer Steigung unter 6% - bestens geeignet für Rollstuhl und Kinderwagen. Eine tastbare Leiteinrichtung hilft hier blinden und sehbehinderten Besuchern bei der Orientierung. Der tiefer gelegene Teil des Gartens ist durch eine ebenfalls stufenfreie Erweiterung erschlossen, hier sind jedoch Steigungen bis 10% zu meistern. Viele Nebenwege, teils mit Stufen und teils mit grasbewachsener Oberfläche, lassen Freiraum zum Schlendern und Entdecken.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Igelbus-Haltestelle Nationalparkzentrum Lusen
Igelbus-Linien Finsterau-Bus 603 und Lusen-Bus 602

(Igelbus-Verkehr von Mitte Mai bis Ende der bayerischen Herbstferien)

Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de

Anfahrt

Nationalparkzentrum Lusen
Böhmstraße 41
94556 Neuschönau

Parken

Nationalparkzentrum Lusen
Böhmstraße 41
94556 Neuschönau

(gebührenpflichtig)

Weitere Informationen

Wissenswertes

Pflanzen stehen nicht wahllos im Gelände - jeder Standort hat seine eigene Lebensgemeinschaft. Im Pflanzen-Freigelände führen verschiedene Rundwege zu den wichtigsten Lebensräumen des Nationalparks Bayerischer Wald. Mehrere hundert Pflanzenarten – Bäume, Blumen, Gräser und Farne - sind demnach in Pflanzengesellschaften zusammengefasst. Typische Bodenpflanzen werden in Hochbeeten präsentiert und auf Informationstafeln vorgestellt. An der Tast- und Riechmauer sind Pflanzen zusammensortiert, die sich ähnlich sehen, aber unterschiedlich riechen oder sich verschieden anfühlen. Beschilderungen helfen, auf anderen Wanderungen entdeckte Pflanzen wiederzuerkennen und zu bestimmen!

Das Gesteins-Freigelände gibt detaillierte Einblicke in die Erdgeschichte der Region. Die ausgestellten Gesteinsblöcke sind jeweils an einer Ecke angeschliffen, so dass die Struktur deutlich sichtbar wird und die Unterschiede leichter wahrgenommen werden können. Einige der Gesteine können auf über 500 Millionen Jahre zurückblicken! Infotafeln erläutern anschaulich die geologische Entstehung des Bayerischen Waldes und das Vorkommen der Gesteine im Nationalpark.

Gegen Ende des Rundgangs wird der Lebensraum Blockfeld präsentiert. Die verwendeten Felsblöcke stammen aus Sprengungen für die Fundamentierung des Hans-Eisenmann-Hauses. Blockfelder und Felsspalten sind Refugien für Eiszeitrelikte. In den Hochlagen des Nationalparks sind die imposanten Blockfelder – wie der Lusengipfel – von Farn- und Blütenpflanzen weitgehend unbesiedelt. Ganz anders sieht es mit Flechten aus, die jeden Fels bzw. jede Felsspalte nutzen. Die Landkartenflechte überzieht ganze Granitblöcke mit ihrer gelbgrünen Färbung. Inselförmig eingestreut finden sich Bereiche, die von Zwergsträuchern wie der Preiselbeere besiedelt werden. Wo sich die Latsche dazugesellt, entsteht beinahe der Eindruck von alpinem Gelände.

Ausrüstung

Immer für gute Ausrüstung sorgen: Karte, festes Schuhwerk, Trinken, Erste Hilfe-Set, Schlechtwetterkleidung

Sicherheitshinweise

Immer richtig unterwegs:

  • Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
  • Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!

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