Hahnenköpfle

Quelle: Kleinwalsertal, Autor: Kleinwalsertal Tourismus eGen

Gipfelkreuz Hahnenköpfle
Auf dem Weg zum Hahnenköpfle
Wanderweg im Kleinwalsertal
Gottesackerplateau vom Gipfel aus
Blick Richtung Hochgrat
Felswände des Hohen Ifen
Auf zum Hahnenköpfle!
In Serpentinen zur Ifenmulde
Eingang zur Ifenmulde
Felswände des Hohen Ifen
Abwechslungsreicher Gipfelpfad
Gottesackerplateau
Karstlandschaft vor dem Hohen Ifen
Verkarstete Oberfläche des Gottesackerplateaus
Tiefe Spalten und Löcher durchziehen das Gottesackerplateau
Kurze Passage mit Eisenklammern beim Abstieg
Blick zum Walmendingerhorn
Ifenhütte
Ausblick von der Ifenhütte ins Kleinwalsertal
Ifenhütte mit Ifenblick
Auenhütte

Die Tour

Das Hahnenköpfle liegt im Schwarzwassertal zwischen Hoher Ifen und Gottesackerplateau. Die Route führt teils über steinige, steile Pfade entlang der Ifenmulde zum aussichtsreichen Gipfel.

Schon auf der Fahrt mit dem Sessellift der Ifenbahn blitzt das Ifenplateau zwischen den Baumspitzen hervor. Im Laufe der Tour werden wir die schroffen Felswände genauer begutachten können. Während wir etwa ab  der Ifenhütte   die ersten Höhenmeter zu Fuß zurücklegen, begleitet uns zunächst das freundliche Glockengeläut der Kühe bis zum Eingang zur Ifenmulde. Wir wandern an der rechten Seite dieser breiten Rinne, zu der die Felswände des Ifen abfallen, und haben so einen fantastischen Blick auf seine gesamte Nordostseite. Neugierig macht uns aber auch das Gottesackerplateau, das Karstgebiet, das sich östlich des Hahnenköpfle erstreckt. Sobald der Gipfel des Hahnenköpfle in Sicht kommt, erhaschen wir auch schon die ersten Blicke auf diese eigenartige Felslandschaft. Endlich am Gipfel haben wir in nördlicher Richtung die Nagelfluhkette vor uns, Richtung Nordwest Bregenzerwald und Bodensee. Südlich taucht hinter dem Walmendingerhorn der Widderstein auf – doch dominierend ist nun das gewaltige, karge Felsplateau. Es zieht einen förmlich magisch an, wenigstens kurz möchte man seine durchlöcherte Oberfläche betreten – dafür eignet sich der kurze Rundweg. Zum Abschluss dieser absolut lohnenswerten Tour kann man auf der Ifenhütte oder Auenhütte einkehren.

Autorentipp

Kurzer Abstecher vom Gipfel über das Gottesackerplateau – ein weitläufiger Felsspielplatz für trittsichere Bergsteiger.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
500 hm
Abstieg
500 hm
Tiefster Punkt 1577 m
Höchster Punkt 2077 m
Dauer
3:30 h
Strecke
6,0 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Hirschegg

Ziel

Hirschegg

Weg

Startpunkt ist die Talstation der Ifenbahn, die uns auf 1582 m bringt. An der Bergstation begeben wir uns auf den  Weg  unterhalb der Ifenhütte in Richtung Hahnenköpfle. In Serpentinen geht es einen mäßig steilen Pfad hinauf in die Ifenmulde. Bei der Abzweigung in Richtung Ifen halten wir uns rechts und folgen den Wegweisern zum Hahnenköpfle. Wir steigen auf dem teils sehr steinigen, ausgewaschenen Pfad am rechten Rand der Ifenmulde hinauf. Nach einiger Zeit öffnet sich das Gelände und wir erblicken bereits rechterhand die Anfänge des Gottesackerplateaus. Wir steigen jedoch weitere 10 Minuten zum Gipfel des Hahnenköpfle. Vom Gipfelkreuz aus können wir entweder auf dem gleichen Weg absteigen oder einen ca. 20 Minuten längeren Schlenker über das Gottesackerplateau machen. Auf der zerlöcherten Oberfläche ist allerdings Trittsicherheit erforderlich; ein kurzer Abstieg ist mit zwei Eisenklammern rücklings zu bewältigen. Hinter dem Lifthäuschen trifft man dann wieder auf den Weg, der durch die Ifenmulde zurück zur Ifenhütte führt.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Lassen Sie Ihr Auto doch einfach stehen!

Es besteht die Möglichkeit den Walserbus für die Anfahrt zu nutzen. Die Buslinie 5 fährt den Ortsteil Au an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle "Ifen" aus.

>>> Fahrplan Walserbus

Anfahrt

Die meisten Anreisewege aus Deutschland treffen in Ulm aufeinander und führen weiter auf der A7. Beim Autobahndreieck Allgäu über das Teilstück der A980 bis zur Anschlussstelle Waltenhofen und auf der vierspurigen B19 über Sonthofen und Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Aus Österreich (Vorarlberg) und der Schweiz erreichen Sie das Kleinwalsertal über den Bregenzerwald (Hittisau) – Riedbergpass – Fischen – Oberstdorf. Von Tirol kommend führt der schnellste Weg über die A7 nach Kempten und weiter auf der B19 Richtung Oberstdorf. Für die Fahrt ins Tal benötigen Sie keine Autobahn-Vignette.

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe des Ausgangspunkts. Parken entlang der Landesstraße ist nicht gestattet.

Weitere Informationen

Wie erlebst Du die Natur bewusst?

Die Natur ist so viel mehr als die Kulisse für unvergessliche Bergerlebnisse. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie stellt Trinkwasser bereit und versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Nicht nur liefert sie wertvolle Rohstoffe, sondern sie schützt auch vor Lawinen und Muren und reguliert das Klima. Wir haben es in der Hand, die Natur in all dem, was sie für uns leistet, zu unterstützen. Eines steht fest, gemeinsam können wir mehr erreichen:

Respektvoll in der NATURBEWUSST miteinander – weitsichtig ERLEBEN

Respektvoll in der NATUR

Durchatmen und auftanken, draußen unterwegs sein und sich frei fühlen. Genießen wir die Natur, sind wir im Wohnzimmer von scheuen Tieren und seltenen Pflanzen zu Gast. Verhältst Du Dich respektvoll, teilen sie auch in Zukunft ihren Lebensraum gerne mit Dir.

Auf Wegen und markierten Routen bleiben

Wenn Du den ausgewiesenen Wegen und Routen folgst, kommst Du mit Sicherheit zu neuen Lieblingsplätzen. So respektierst Du auch Schongebiete, denn viele Tiere und Pflanzen brauchen besonderen Schutz. Vor allem im Winter kostet jede Störung den Wildtieren unnötig Kraft, die sie zum Überleben brauchen.

Dämmerungs- und Nachtzeiten meiden

Die Morgen- und Abendstunden sind die Zeit, in der die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Werden sie dabei gestört, geraten sie in Stress, der für sie besonders im Winter lebensbedrohlich sein kann. Wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, bitte auf dem markierten Weg bleiben, keine helle Stirnlampe nutzen und ruhig verhalten.

Sauber bleiben & Müll mitnehmen

Es versteht sich von allein: Müll nimmt man wieder mit, am Berg und im Tal. Bitte auch biologische Abfälle, denn in der Höhe werden sie viel langsamer kompostiert. Zuhause oder in Deiner Unterkunft kannst Du den Müll richtig entsorgen – bitte denk daran, im Kleinwalsertal gibt es keine Mülleimer im öffentlichen Raum.

Auf der Naturtoilette

Wenn Du ein stilles Örtchen suchst, dann bitte mindestens 50 m von Gewässern entfernt. Exkremente vergraben oder mit einem großen Stein verdecken. Laub oder Recycling-Toilettenpapier verwenden und das Papier im Müllbeutel wieder mitnehmen.

Mit Hund auf Tour

Hast Du Deinen vierbeinigen Partner immer unter Kontrolle, auch wenn er Murmeltiere, Rehe oder andere Wildtiere in die Nase bekommt? Folgt der Hund seinem Jagdtrieb, bleibt Wildtieren nur die Flucht. An der Leine seid ihr beide auf der sicheren Seite. In der Nähe von Weidevieh Hunde an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: sofort ableinen. Im Tal gibt es zahlreiche Hundestationen für die Entsorgung der Hundebeutel. Die Land- und Alpwirte danken es Dir, denn Kot auf Wiesen und Feldern verunreinigt das Futter und macht das Weidevieh krank.

BEWUSST miteinander

Rücksicht auf andere nehmen

Jeder liebt es, ein besonderes Fleckchen Erde für sich zu genießen. Meist sind wir aber nicht allein unterwegs. Kein Problem, denn Platz ist genug. Zeit lassen, entgegenkommend den Weg frei machen, unterstützen, wenn jemand Hilfe braucht und in jedem Fall ein Lächeln schenken. So stehen dem freundlichen Miteinander und einem entspannten Naturgenuss nichts im Wege.

Erhalt der Kulturlandschaft wertschätzen

Alpine Landschaften berühren durch ihre Gegensätzlichkeit: Imposante Gipfel und natürliche Wälder wechseln sich ab mit sanften Tälern, gepflegten Wiesen und Weiden. Auch im Kleinwalsertal ist diese reizvolle Landschaft auf drei Höhenlagen kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Zusammenspiels von Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steckt die Arbeit von Landwirten, Alp- und Forstwirtschaft sowie Jägern. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass die Attraktivität des Erholungs- und Freizeitraums sowie die Artenvielfalt bewahrt werden. Danke sagen wir bereits, wenn wir auf markierten Wegen bleiben und regionale Produkte genießen.

Weitsichtig ERLEBEN

Sicher auf Tour – für Dich und andere

Egal, ob im Winter auf einer Ski- oder Schneeschuhtour oder im Sommer auf einer Bergtour, wer im alpinen Gelände unterwegs ist, muss sich gut vorbereiten. Dazu gehören eine sorgfältige Information und Tourenplanung ebenso wie die richtige Ausrüstung. Alpine Gefahren korrekt einzuschätzen erfordert viel Wissen und Erfahrung. Warum nicht von Profis lernen und mit einem der erfahrenen Guides auf Tour gehen?

Ausrüstung

Festes Schuhwerk. Wanderstöcke empfehlenswert. Regenschutz oder Kopfbedeckung bei Bedarf.

Sicherheitshinweise

NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
    
www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

Auf dem Weg entdecken

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