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Großvenediger von der Johannishütte über das Defreggerhaus

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Csaba Szépfalusi

Die Tour

Technisch einfache Hochtour mit – bei Hüttentaxibenutzung zur Johannishütte – vergleichsweise kurzem Hütten- und ebenso kurzem Gipfelanstieg.

Der Großvenediger ist einer der Seven Summits von Österreich und zugleich einer der leichtesten Hochtourenziele des Landes. Von Süden, also aus dem Osttiroler Virgental, ist die Johannishütte mit Hüttentaxi erreichbar. Von dort geht es hinauf zum Defreggerhaus auf fast 3000 m Höhe. Die Luft ist da schon dünner, der Gipfel dafür nicht mehr weit und andertags nach einem Gletscherhatscher bald erreicht.

Autorentipp

Hochtour bleibt aber Hochtour, mit Kälte und Spalten hier, fantastischer Aussicht dort!

Info

Schwierigkeit
30°
F
mittel
Aufstieg
1540 hm
Abstieg
1540 hm
Tiefster Punkt Johannishütte
2121 m
Höchster Punkt Großvenediger
3667 m
Dauer
5:00 h
Strecke
7,6 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Hinterbichl/Virgental, 1329 m

Ziel

Hinterbichl/Virgental, 1329 m

Weg

Zum Defreggerhaus: Von der Johannishütte auf Weg Nr. 915 sogleich über den Zettalunitzbach und nach kurzem Zickzack bei der folgenden Gabelung scharf rechts. Über einen stumpfen Rücken, der den Bach begrenzt, in allgemien nordöstlicher Richtung stetig aufwärts. Auf 2720 m ein Knick nach Norden und Blick zum Defreggerhaus. Auf dem Steig, zuletzt durch eine Geröllmulde in einigen Kehren zu diesem auf 2962 m hinauf. 840 Hm/ 2,5 Std.,

Zum Großvenediger: Vom Defreggerhaus auf Steig über den verblockten, stumpfen Felsrücken in Kürze nach Norden bis ca. 3030 m, großer Steinmann. Übertritt auf das Mullwitzkees und anfangs recht flach leicht linkshaltend auf das markante Rainerhorn zu (Achtung auf Parallelspalten zur Spur). Mit ganz leichtem Höhenverlust in eine Gletschermulde und aus dieser mittelsteiler Anstieg (Spalten) links des Pfeilers, der vom Punkt 3464 m des Rainerhorns nach Süden abfällt. Hinauf ins weitläufige Rainertörl, 3422 m, Nebelglocke. Nun über den Oberen Keesboden nach Nordwesten zunehmend steil auf die Gipfelkuppe des Großvenedigers zu und kurzer, exponierter Übergang über eine Firnschneide zum Gipfelkreuz, 3667 m. 700 Hm/ 2,5 Std.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn nach Bf Lienz, weiter mit Bus Nr. 951 über Matrei/Osttirol (dorthin auch Bus von Mittersill durch den Felbertauerntunnel) ins Virgental bis Prägraten/Hinterbichl, GH Islitzer und mit dem Hüttentaxi zur Johannishütte.

Anfahrt

Von Mittersill oder Lienz nach Matrei/Osttirol und durch das Virgental nach Hinterbichl. Weiter Richtung Streden/Umbalfälle und bald scharf rechts hinauf zum Wanderparkplatz, 1480 m. Von dort Hüttentaxi nach Vereinbarung zur Johannishütte.

Parken

Wanderparkplatz Wiesenkreuz (Gebühr) oberhalb von Hinterbichl am Beginn des Dorfertals, 1480 m

Weitere Informationen

Ausrüstung

Standardausrüstung für eine einfache Hochtour

Sicherheitshinweise

Die Spaltengefahr auf den Gletscherflächen, insbesondere auf dem Mullwitzkees, muss beachtet werden.

Die letzten Meter zum Gipfelkreuz über einen Firnkamm sind fotogen, aber auch ein Test für die eigene Schwindelfreiheit. Bei Nebel kann die Tour rasch zu einem Irrgang werden.

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