Frankenalb Panoramaweg (ehemals Ulrich-von-Königstein-Weg)

Die benachbarte und gleichnamige Felswand des Hohlen Fels
Der Hohle Fels bei Happurg
Der beeindruckende Hohle Fels
Wandern im Nürnberger Land - Qualitätsweg: Frankenalb Panoramaweg
Ausblick vom Hohlen Fels
Burgruine Lichtenegg
Hohler Fels
Hohler Fels
Blick auf den Happurger See
Ausblick am Jungfernsprung
Aussichtspunkt am Jungfernsprung
Wanderweg im Nürnberger Land
Gasthof Kainsbacher Mühle
Im Gasthof Kainsbacher Mühle
Wohlverdiente Brotzeit in der Kainsbacher Mühle

Die Tour

Auf dieser fünftägigen Wanderung entdecken wir den Frankenalb Panoramaweg im Nürnberger Land. Highlights sind die restaurierte Burgruine Lichtenegg und die beeindruckenden Felsformationen am "Hohlen Felsen".

Der Frankenalb Panoramaweg (ehemals Ulrich-von-Königstein-Weg) wurde 2010 mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet und bietet Genusswandern pur: Auf idyllischen Pfaden erkunden wir die abwechslungsreiche Landschaft der Frankenalb und erleben gleichzeitig einen historischen Ausflug der besonderen Art, denn der Reichsministeriale Ulrich von Königstein (13. Jh.) wird uns auf dem gesamten Weg begleiten.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1600 hm
Abstieg
1600 hm
Tiefster Punkt 353 m
Höchster Punkt 588 m
Dauer
18:00 h
Strecke
58,9 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Engelthal, Gasthof „Zum grünen Baum“

Ziel

Engelthal, Gasthof „Zum grünen Baum“

Weg

Etappe 1: Engelthal - Kucha (14 km)

Wir beginnen unsere Wanderung in Engelthal und gehen hinter Peuerling durch den schönen Mischwald bergan zu der Ruine des Oedenschlosses und zur Teufelskeller-Schlucht – zu diesen Sehenswürdigkeiten führt jeweils eine kurze Stichstrecke. Über den Buchberg und vorbei an der Steinernen Rinne, einem Fluss auf Stelzen, geht es hinab nach Schrotsdorf und Egensbach. Auf dem Weg zur Ottmar-Ottilienkapelle auf dem Keilberg passieren wir die Überreste der Burg Birkensee. Nun erwartet uns nur noch ein entspannter Abstieg nach Kucha, das im Tal des Hammerbaches und Herrnbaches liegt.

Etappe 2: Kucha - Kainsbach (11 km)

Hinter Oberndorf wandern wir unter schattenspendenden Buchen auf eine Hochfläche hinauf. Durch einen Wald erreichen wir die Hinterhaslacher Heide und folgen dann dem gurgelnden Kainsbach über den Weiler Mosenhof zum heutigen Etappenziel in Kainsbach.

Etappe 3: Kainsbach - Lichtenegg (12 km)

Wir beginnen den Tag mit einem herausfordernden und aussichtsreichen Aufstieg nach Reicheneck, dem ehemaligen Stammsitz von Ulrich von Königstein – von dem allerdings nur noch einige Überreste erhalten sind. Durch einen schönen Hohlweg erreichen wir Förrenbach am Happurger Bach. Bergan treffen wir anschließend auf den Kreuzungspunkt des Ulrich-von-Königstein-Weges und wandern nach rechts über Mittelburg und Waizenfeld zur renovierten Burgruine Lichtenegg.

Etappe 4: Lichtenegg - Happurg (12 km)

Heute gehen wir zunächst auf dem gestrigen Pfad zurück zum Kreuzungspunkt und können dabei erneut die spannenden Höhenzüge und abwechslungsreichen Waldwiesen genießen. An der Wegkreuzung geht es geradeaus weiter und stetig bergan auf den Kupferberg hinauf. Wir passieren den Hohlen Felsen, eine beeindruckende Felsformation mit großen Hallenhöhlen, und bemerken schon bald die parallel verlaufenden Wälle, die Überreste einer spätkeltischen Siedlung. Bis nach Happurg ist es nun nicht mehr weit.

Etappe 5: Happurg - Engelthal (10 km)

Die heutige Etappe beginnt abermals mit einem kräftigen Anstieg: diesmal zum Oberbecken auf dem Deckersberg, das im Bedarfsfall zur Energiegewinnung eingesetzt werden kann. Der Streckenverlauf meint es wieder etwas gnädiger mit uns und wir wandern am Jungfernsprung vorbei nach Deckersberg. Entlang einer einsamen Hochfläche geht es über Prosberg in einen schönen Wald. Auf den Spuren des Kaisers Karl IV, der hier nach Engelthal marschiert sein soll, erreichen schließlich auch wir den Ort und das Ziel dieses wunderbaren Wanderweges. Nun kommen wir direkt an den Ruinen des Dominikanerinnen-Klosters vorbei, welches Ulrich von Königstein nach dem Tod eines seiner Söhne gestiftet hat.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug zum Bahnhof Hersbruck (Pegnitz), weiter mit dem Bus nach Engelthal

Anfahrt

A9 bis Ausfahrt 49 Lauf/Hersbruck, weiter auf der B14 bis Hersbruck und dann über Henfenfeld nach Engelthal

Parken

In Engelthal

Weitere Informationen

Das kostenfreie Tourenbegleitheft ist über die Geschäftsstelle Nürnberger Land Tourismus erhältlich.

Nürnberger Land Tourismus
Waldluststr. 1
91207 Lauf a.d.Peg.

Tel. 09123 / 950-6062
Fax 09123 / 950-8005

urlaub@nuernberger-land.de
https://urlaub.nuernberger-land.de/  

Ausrüstung

Trekkingrucksack (ca. 30 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe/Sandalen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Handy, Kartenmaterial

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