| Quelle | Feratel |
Ballett: Romeo und Julia
2026
Die Veranstaltung
Eine zerstörte Welt, verfeindete Clans und zwei junge Menschen, deren Liebe keinen Platz in einer von Gewalt geprägten Gesellschaft findet: „Romeo und Julia“ erscheint an der Oper Graz als kraftvoller Tanzabend zwischen Leidenschaft und Überlebensinstinkt.
Der französische Choreograph Etienne Béchard verlegt William Shakespeares Tragödie in eine futuristische, postapokalyptische Welt. Seine Inszenierung verbindet zeitgenössischen Tanz, Theater und Akrobatik mit Sergei Prokofjews emotionaler Ballettmusik. Die Geschichte der Familien Montague und Capulet wird dadurch aus heutiger Perspektive erzählt, ohne den zentralen Konflikt des Stoffes aus den Augen zu verlieren: den Gegensatz zwischen tief verwurzeltem Hass und einer Liebe, die gesellschaftliche Grenzen überwinden will.
Prokofjews Partitur zeichnet Romeo und Julia musikalisch fein aus und entwickelt zugleich eine große rhythmische und klangliche Intensität. Béchard greift diese Gegensätze in seiner modernen Choreographie auf. Für das Grazer Publikum ist es die erste Arbeit des Choreographen, der zuvor unter anderem für das Ballet de l’Opéra du Rhin, die Grands Ballets Canadiens de Montréal und die Bühnen Bern tätig war.
Auf der Hauptbühne wirken das Ballett Graz und die Grazer Philharmoniker mit. Die musikalische Leitung übernehmen je nach Vorstellung Marius Burkert oder Ulises Maino. Das Ballett in vier Akten dauert rund zwei Stunden und wird für Besucher ab zwölf Jahren empfohlen. Die Premiere findet am 17. Oktober 2026 statt; weitere Vorstellungen folgen bis 4. Februar 2027.
Karten sind online erhältlich.
Die Oper ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Info
Kontakt
| Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich |








