| Quelle | Feratel |
Ausstellung Janine Pölzl "Archiv der Erinnerung"
2026
Die Veranstaltung
Die aus Mürzzuschlag stammende Künstlerin Janine Pölzl schreibt zu ihrer Ausstellung in der galerie kunsthaus muerz:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Belegen der Anwesenheit materieller Spuren sowie der Abwesenheit dessen, was diese Spuren hervorgebracht hat. Verfallene Objekte, die an verschiedenen Orten vorgefunden wurden, eigne ich mir in meiner künstlerischen Arbeit an, um Prozessen des Verfalls in der eigenen Weiterbearbeitung nachzuspüren.
Vergänglichkeit wird in einen künstlerischen Prozess integriert. Ausgehend von meinem Interesse an Ruinenästhetik, meiner Begeisterung für ihre schön ungeschönte Erscheinung, ging meine Arbeit zu den Spuren der Zeit – zu verfallenen Bauwerken. Sie sind Belege für etwas Dagewesenes. Ausgehend von Prozessen der Veränderung, entwickelte sich eine Interaktion zwischen dem vorgefundenen Ort, der Natur und mir.
Die Anwesenheit der Spur thematisiert das Verschwinden und führt zu der entscheidenden Frage nach ihrer Bedeutung; nach der Bedeutung des vorgefundenen Bauwerks, das seine Funktion verlassen hat und verfällt.
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Kontakt
| Wiener Straße 56, 8680 Mürzzuschlag, Österreich |