Die wilde Nordseite des Rachels

Frauenauer Rachelsteig
Trinkwassertalsperre Frauenau
Rachelgipfel
Rachelsteig
Ausblick vom Rachelsteig
Wilder Wald am Rachel
Rachelwanderung
Immer richtig unterwegs

Die Tour

Erwachende Wildnis auf der Nordseite des höchsten Nationalpark-Berges

Diese Wildnis-Tour führt zu den schönsten Ecken des Großen Rachels. Die schmalen und steinigen Pfade auf der Nordseite des Berges sind ein Traum für Fans ursprünglicher Natur. Abgerundet wird die Tour durch einen Ausflug zur Trinkwassertalsperre Frauenau, zur Rachelwiese und natürlich zum Rachelgipfel.

Autorentipp

Schwere Tour, Kondition und Trittsicherheit erforderlich.
Derzeit keine Einkehrmöglichkeit im Waldschmidthaus.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
670 hm
Abstieg
670 hm
Tiefster Punkt 740 m
Höchster Punkt 1450 m
Dauer
6:00 h
Strecke
17,8 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Parkplatz Oberfrauenau, Rachelsteigweg, 94258 Frauenau

Ziel

Parkplatz Oberfrauenau, Rachelsteigweg, 94258 Frauenau

Weg

Tourenverlauf:
Parkplatz Oberfrauenau - Trinkwassertalsperre Frauenau - Rachelwiese - Waldschmidthaus - Großer Rachel - Waldschmidthaus - Rachelwiese - Parkplatz Oberfrauenau

Tourenbeschreibung: 
Wir starten am Parkplatz in Oberfrauenau. Dort wählen wir am unteren Ende der Stellflächen den Weg mit der Markierung "Siebenstern" in Richtung Trinkwassertalsperre. Nach knapp zwei Kilometern gemütlichem Eingehen auf ebenen Wegen erreichen wir die Dammkrone. Wir folgen am südlichen Ufer weiter dem "Siebenstern" und haben einige Zeit lang noch das Wasser direkt im Blick. Am Ende der Talsperre mündet der Pfad in einen breiten Forstweg, der auch als Radweg dient. Wir folgen ihm die ersten Höhenmeter bergan. An der zweiten größeren Gabelung biegen wir rechts ab, um weiter dem "Siebenstern" zu folgen, kurz darauf geht's nochmal links ab.

Mit der Zeit wird der Weg immer schmaler, steiniger und wilder. An einer Stelle der Rachelnordwand muss ein sehr kurzes seilversichertes Stück überwunden werden, um einen schräge Gesteinsplatte zu überwinden. Nach knapp zehn Kilometern ist dann erstmal etwas Entspannung angesagt. Die Rachelwiese wird erreicht, worauf eine hangquerende Flachpassage folgt, die uns direkt zum Waldschmidthaus (aktuell geschlossen) bringt. Am historischen Gebäude angekommen, folgt nochmal ein finaler Gipfelanstieg auf den 1453 Meter hohen Großen Rachel, dessen Gneisformationen zur Rast einladen.

Beim Abstieg geht's anfangs auf selben Pfaden zurück zur Rachelwiese. Hier nehmen wir nun jedoch den linken Wegarm, der mit dem "Grünen Dreieck" in Richtung Oberfrauenau markiert ist. Knapp sechs talwärts führende Kilometer später erreichen wir wieder den Ausgangspunkt.

Besonderheiten:
Trinkwassertalsperre, Rachelwiese, Waldschmidthaus, Großer Rachel


Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist nicht direkt mit dem ÖPNV erreichbar. Der Bahnhof Frauenau (Waldbahn-Linie RB 36) ist ca. 2,5 Kilometer vom Startpunkt der Tour entfernt.

Anfahrt

Rachelsteigweg
94258 Frauenau

Parken

Parkplatz Oberfrauenau

Weitere Informationen

Wissenswertes

Kleine Rodungsinseln im Wald auf über 1000 m ü. NN dienten früher als Übernachtungsplatz für das im Wald weidende Vieh. Die dadurch offen gehaltenen, parkähnlichen Landschaften werden oft Schachten, aber auch Wiese oder Stand, genannt. Vom Borstgras dominierte Rasen mit Felsblöcken und knorrigen, oft viele Jahrhunderte alten Hutebäumen bieten seltenen Insekten-, Vogel,- Reptilien- und Fledermausarten vielfältige Lebensräume. Pflanzen wie die Echte Arnika (Arnica montana) keimen in der durch Tritt aufgerissenen Grasnarbe und ihre flach am Boden liegenden Blätter können den hungrigen Mäulern des Viehs entkommen.

Ausrüstung

Immer für gute Ausrüstung sorgen: Karte, festes Schuhwerk, Trinken, Erste Hilfe-Set, Schlechtwetterkleidung

Sicherheitshinweise

Immer richtig unterwegs:

  • Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
  • Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!

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