Vier Linden

Quelle: Ammergauer Alpen GmbH, Autor: Maria Schägger

Beschreibung

Eine Tafel berichtet vom Tränenwunder Anfang des 19. Jahrhunderts, das diesen Aussichtspunkt zur Wallfahrtsstätte werden ließ.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts befand sich an diesem Ort der öffentliche Gerichtsplatz. Im Jahre 1322 verkündete Kaiser Ludwig der Bayer hier unter den Vier Linden die Verleihung der Marktrechte und rief den Ort zum „Kaiserlich gefreiten Markt Murnau“ aus.

1330 fiel die Gerichtsbarkeit an das neu gegründete Kloster Ettal, woraufhin ein gestrenger Pfleger im Schloss Einzug hielt.

Später stand hier, unter den alten Linden, ein Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter-gottes und 1821 hieß es, sie habe die Augen gewendet und geweint. Seit 1824 befindet sich die Statue in der Maria-Hilf-Kirche, wo sie noch heute geduldig den Sorgen und Bitten der Menschen lauscht.

In einem alten Text heißt es: „Manche Hand legt sich tagsüber auf die Klinke und hinter manch‘ sorgenbeladenem Herzen fällt die schwere Eichentüre wieder zu.“

Kontakt

Am Eichholz, 82418 Murnau, Deutschland

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