St. Marien - Einberg

Quelle: Lutherweg - Thüringer Tourismus GmbH, Autor: Paul Hentschel

Beschreibung

Schon um 1200 gab es an Ort und Stelle eine steinerne Muttergottes-Kapelle. Noch heute weist darauf in St. Marien ein Schlusstein mit Christusbild im Chorgewölbe hin. Er ist einer der ältesten Belege mittelalterlicher Sakralbauten in der Region.

Als jedoch, wahrscheinlich auf Grund eines Brandes, zu Anfang des 15. Jahrhunderts das Gotteshaus schwere Schäden aufwies, entschied man sich das Gebäude strukturell neu aufzubauen. Aus dieser Zeit stammt das heutige Chorgewölbe. Geschmückt wurde es ausschließlich mit 12 Weihekreuzen. Später zum Ende des Centenniums wurde der Chor komplett ausgemalt.

Schon 1528 fand in Einberg die erste protestantische Kirchenvisitation statt. Als schließlich die Renaissance auch in Oberfranken ihre Spuren hinterließ, wurden 1540 kurzerhand alle "alten" gotischen Wandmalerein übertüncht und stattdessen "neue" Ornamentik und figürliche Darstellungen angebracht. Ende des 16. Jahrhunderts folgte der Einbau der Emporen. 

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Gotteshaus ein letztes Mal grundlegend umgebaut. Unter der Leitung des deutschen Architekten Reinhard Claaßen wurden die Emporen teilweise zurückgebaut und die gotischen Fresken im Chor wieder freigelegt. Die Bemalung der Decke und der Emporen übernahm 1952 und 1955 der Münchner Künstler Rudolf Büder.

Die Orgel der Kirche wurde 1964 vom Göttinger Orgelbauer Paul Ott eingerichtet. Das Geläut besteht aus 4 Bronzeglocken, welche 1998 von der Gießerein Bachert in Karlsruhe hergestellt wurden. Allerdings darf die Größte mit immerhin 721 kg Gewicht aus statischen Gründen nicht mehr geläutet werden.

Kontakt

Kirchplatz 7, 96472 Rödental-Einberg, Deutschland
+499563721347
+499563721346
info@kirche-einberg.de
kirche-einberg.de

Öffnungszeiten

Die Kirche ist in den Sommermonaten täglich geöffnet und kann individuell besucht werden.

Aktivitäten in der Umgebung

  • Anrufen
  • E-Mail
  • Anfahrt