Schwierigkeit |
mittel
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Aufstieg
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1201 hm |
Abstieg
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1201 hm |
Tiefster Punkt | 840 m |
Höchster Punkt | 1883 m |
Dauer
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6:00 h |
Strecke
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11,2 km |
Rundtour auf die Notkarspitze
Die Tour
Diese großartige Rundtour führt über einen aussichtsreichen Ost- West-Rücken zu einem der besten Aussichtsgipfel der Ammergauer Alpen. Der teils steile Abstieg wird zudem mit einer netten Einkehrmöglichkeit belohnt.
Nicht ohne Grund gilt die knapp 1900 m hohe Notkarspitze als eine der schönsten Rundtouren in den Ammergauer Alpen. Dem zunächst sanften Anstieg entlang eines Waldrückens folgt nach einer kurz steileren Passage zum Ochsensitz das Filet Stück der Tour: In leichtem Auf und Ab flogt man einem langen Kamm zum Gipfelhang. Der Abstieg erfordert gute Trittsicherheit bietet dafür aber im weiten Notkar weitere, landschaftliche Abwechslung, bevor es steil zum Talboden hinunter geht.
Autorentipp
Nach dem steilen Abstieg sollte man in der sehr netten Ettaler Mühle (kein Ruhetag) einkehren. Diese ereicht man auf einem kurzen Abstecher nach Norden von der in der Wegbeschreibung beschriebenen Gabelung am Waldrand. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist ist, kann nach der Einkehr direkt der Straße bis zur Haltestelle "Zieglerhof" an der Hauptstraße Ettal – Oberammergau folgen.
Info
Karte
Details
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Gefahrenpotential
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Technik | |
Exposition |
N
O
S
W
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Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Start
Parkplatz, bzw. Bushaltestelle Ettaler Sattel
Ziel
Parkplatz, bzw. Bushaltestelle Ettaler Sattel
Weg
Vom Wanderparkplatz am Ettaler Sattel folgt man einer Fahrstraße nach Süden. An einer gleich folgenden T-Kreuzung geht man nach links. Weiter auf einem Fahrweg geht es leicht bergan. Dort wo dieser eine markante Kurve macht, weist ein Schild "Notkarspitze" nach rechts und man steigt von nun an, einem deutlichen Pfad folgend in angenehmer Steigung durch schönen Bergmischwald bergan. Nach einiger Zeit wird dieser lichter, der Anstieg aber auch zwischenzeitlich etwas steiler. Erst wenn man den unscheinbaren, 1515 Meter hohen Ochsensitz erreicht, wird das Gelände deutlich flacher. Ohne Orientierungsschwierigkeiten folgt man dem Kamm nun weiter nach Westen und steigt noch einmal etwas steiler zur Ziegelspitz (1719 m) auf. Der Weg wird wieder flacher und umgeht einen im Kamm zwischen der Ziegelspitz und der Notkarspitze gelegenen Aufschwung auf dessen Südseite. Man steigt in einen Sattel ab, um dahinter die letzten Aufstiegsmeter iüber den südexponierten Gipfelhang zu bewältigen.
Für den Abstieg folgt man dem nach Norden absteigenden Gipfelrücken (bei einer Abzweigung im Latschengelände nicht rechts sondern halblinks gehen!) um bald nach Osten in das große, nach Norden exponierte Notkar abzubiegen. Dorthin geht es zunächst noch steiler bergab, dann wird das Gelände zunehmend flacher und man quert den schönen Bergkessel nach Nordosten und in ungefähr derselben Höhe zum Beginn des Bergwaldes. Nach einer flachen Querung wird der Steig ziemlich steil. Bei Nässe ist hier Trittsicherheit gefragt. Über die steilsten Passagen helfen aber recht neue Drahtseilversicherungen hinweg. Kurz nachdem es wieder etwas flacher wird, erreicht man auch schon einen Forstweg, der zum Waldrand am Talboden führt. An der dortigen Gabelung hält man sich rechts Beschilderung (Ettaler Sattel), um auf schönen Fuß- und Fahrwegen immer entlang des Waldrandes, bzw. im Wald nach Osten zu wandern. Schließlich trifft man auf die T-Kreuzung am Anfang der Tour, von wo es nur noch eine Katzensprung zum Wanderparkplatz ist.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug von München Hbf. nach Oberau und mit RVO Bus 9606 zur Haltestelle "Ettal, am Berg".Von dort zu Fuß in weniger als 5 Minuten zum Wanderparkplatz.
Anfahrt
Über die A95 und B2 bis nach Oberau und hier rechts Richtung Ettal. Kurz nach dem Ettaler Sattel auf der linken Seite parken.
Parken
Gebührenpflichtiger Wanderparklpatz (an schönen Wochenenden häufig überfüllt).
Weitere Informationen
Bus- und Bahn Verbindungen: www.bahn.de und/oder www.rvo-bus.de
Ausrüstung
Normale Bergwanderausrüstung.
Sicherheitshinweise
Bei Regen soltte man unbedingt Stöcke für den Abstieg dabei haben.