Lebensraum Weilheimer Moos

Quelle: Pfaffenwinkel - Natürlich Oberbayern!, Autor: Andreas Klausmann

Weilheimer Moos

Beschreibung

Das einstmals großflächige Verlandungsmoor, Teil der Moore im Bereich des ehemaligen Ammersees, stellt sich heute als buntes Mosaik dar.

Allerdings überwiegt die intensive landwirtschaftliche Nutzung. Von Streuwiesen, Birkenmoorwäldern und Weidengebüschen sind nur noch zersplitterte Restbestände vorhanden. Dazwischengeschaltet sind zudem noch Torfabbau- und Wasserflächen. Große Bedeutung hat dieses Mosaik an Lebensräumen als Brut-, Rast- und Nahrungsgebiet vor allem für Vögel.

Zu nennen sind Wasservögel, Wiesenbrüter und Greifvögel, besondere Schätze sind Braunkehlchen, Teichrohrsänger, Grauammer und Rohrammer. Laut Pflege- und Entwicklungsplan, welcher 1999 für den Schwattachfilz, einen Teil des Weilheimer Mooses, aufgestellt wurde, darf der nördliche Bereich weiterhin intensiv landwirtschaftlich genutzt werden, während der südliche Teil für den Naturschutz vorgesehen ist.

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