Kirche St. Salvator Haid

Beschreibung

Die "St. Salvator- Kirche" von Haid wurde 1720-1730 von Dominikus  Magzin  erstellt. Er war  auch der Baumeister  der  Stadtpfarrkirche  St. Maria in Landau. Der  kräftige Turm erhielt  eine  markante Zwiebel. Er ist  wegen  seiner weiten  Rundsicht  ein Hauptdreieckspunkt  der  bayerischen Landesvermessung. Die  Kirche ist  mit  vielen Kunstwerken  ausgestattet. Die Altäre wurden  1750 geschaffen. Den Mittelpunkt des Hochaltares stellt  eine Christusfigur aus  der  1. Hälfte des 15. Jahrhunderts dar. Zur Seite  stehen  die lebensgroßen  Apostelfiguren  Petrus, Paulus, Andreas  und Johannes. Ein  Votivbild im  Chorraum erzählt  die  Haider Wallfahrt. Sie  berichtet,  wie die  Kirche von  Haid entstanden  ist. Der  Priester von  Kammern  wurde zu  einem Notfall  gerufen. Er musste  nach  Wisselsdorf,  um  einem sterbenden Bauern  die letzte  Ölung  zu geben. Ihn begleitete ein Verwandter. Dabei  stolperte  der Pfarrer  und  verlor die  Hostie. Ein  Jahr später  fanden  die Hunde  bei der Jagd die  Hostie im Holunderstrauch. Genau  an dieser Stelle  wurde  dann die Kirche  von  Haid gebaut.  

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Eichendorf, Deutschland
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