Häännahüüsle, Riezlern

Häännahüüsle
Häännahüüsle

Beschreibung

Dieses kleine Walserhaus ist eines der letzten Häuser der 3. Bauperiode im Ortszentrum von Riezlern.

Einen Hinweis für das Alter des Hauses kann die Inschrift der Jahreszahl 1687 im Dachgiebel geben. Unklar bleibt allerdings, ob das Haus in diesem Jahr erbaut wurde, oder ob es sich bereits um einen Anbau handelte. Diese Zeit gilt als Ende der Entwicklung der 3. Bauperiode des Kleinwalsertaler Walser Häuser. 

Was bei den alten Walser Häusern nur selten vorkommt, dass schon früher weder ein Stall, noch Wiesen oder Felder zum Haus gehörten. Auffallend, dass 1785 mit Andreas Fritz (1715-1787) und 1795 mit Kümernis Müller (1758-1825) das Haus jeweils Personen ledigen Standes innehatten. Letztere heiratete 1806 den Schneider Johann Schugg (1760-1826). Nach dessen Tod kam das Haus in Besitz des ledigen Lehrers Franz Joseph Schugg (1763-1934). In einer „Seelenbeschreibung“ aus dem Jahr 1856 wird vermerkt, dass das Haus einem Daniel Köberle (1823-1892) gehört. Diesem Daniel Köberle gehörte damals auch das Anwesen „Auf der Egge 3“. Er war ein Sohn von Gemeindevorsteher Franz Leopold Köberle (1793-1892) der ursprünglich den Köberle-Hof „Auf der Egge“ innehatte aber den Hof im Kirchweg 2 zusätzlich in seinen Besitz brachte. 

Viele Jahre nutzte der in Wien wohnhafte kaiserliche Rat Engelbert Kessler (1834-1922) das Haus die Sommeraufenthalte mit seiner Familie.

Kontakt

Kirchweg 5, 6991 Riezlern, Österreich
museumguckloch.wordpress.com

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