Geosite 91: Iglsbachtal

Beschreibung

Lage: Der in einem weiten Bogen von Süden fließende Iglsbach mündet bei Hüttau in den Fritzbach, das Iglsbachtal liegt somit ebenfalls südlich von Hüttau. Man erreicht das Tal am besten über Hüttau, und zwar auf der B 99 von Bischofshofen kommend. Man biegt ca. 100 Meter nach der Kirche rechts ein und überquert die Gleise, gleich danach folgt man dem Informationsschild „Iglsbach“.

Beschreibung: Das waldumschlossene Tal ist in den Phylliten der Grauwackenzone eingeschnitten und im Inneren von mächtigen Schottern und Sanden erfüllt. Die dünnschiefrigen, gegenüber Erosion nur wenig widerstandsfähigen Phyllite und die steilen Talflanken erklären auch die große Zerstö- rungskraft des Hochwassers im Juni 2013. Im Iglsbachtal kam es zu extrem vielen Hangrutschungen und Murenabgängen sowie zu Unterspülungen der Straße durch den Iglsbach. Im Bachgeschiebe findet man immer wieder auffallend gefärbte Grünschiefer (Bild unten rechts). Sie stammen von West-Ost-streichenden, in den Phylliten eingelagerten Metavulkanitkörpern im Süden des Tales; es handelt sich um ehemalige Basalte und Tuffe, die bei der Gebirgsbildung umgewandelt (metamorph) wurden. Die Minerale Epidot, Aktinolith (Amphibol) und Chlorit verleihen ihnen die grünliche Farbe

Kontakt

5511 Hüttau, Österreich
geopark-erzderalpen.at
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