Geosite 7: Fischer Graben

Beschreibung

Lage: Die Quelle des Fischer Grabens entspringt am Buchberg, genauer unterhalb des Hörndlwaldes, und fließt in einem Bogen Richtung Westen bis zur Salzach. Je näher er der Salzach kommt, desto tiefer ist er in das aus dem Quartär stammende Moränenmaterial eingeschnitten (bis zu 30 Meter tief!). Der Fischer Graben bildet die Grenze zwischen den Katastralgemeinden Buchberg und Winkl. Seine Gesamtlänge liegt bei ungefähr 1800 Metern.

Beschreibung: Erwähnenswert bezüglich des Fischer Grabens sind vor allem die Mühlen des „Gut Pach“. Die „Bachbauern“ Titus und Theresia Pfuner, als auch der Unterlaubichlbauer (vormals auch Brandstätter) mahlten hier bis 1958 ihr Getreide. Das Urbar 6 (Steuerverzeichnis um 1350) führt die alte, zum „Gut Pach am Buchberg“ gehörende Mühle auch für das Waschen von Gold an. Die damalige Mühle befand sich allerdings 30-40 Meter unterhalb des heutigen Mühlstandorts. Die Mühle die man heute am Fischer Graben besichtigen kann wurde erst 1991 dort aufgebaut. Das mechanische Innenleben stammt aus der Hüttauer Original-Mühle, die bis Anfang der 1950er Jahre am Donnerbachgraben stand und vom Groß- und Kleinstockerbauer zur Verarbeitung von Korn (Roggen), Weizen und Mais betrieben wurde.

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