| Quelle | Datacycle |
Kerker, Ketten und ein Hauch von Freiheit | Vernissage Sonderausstellung
Die Veranstaltung
Einführung in die Sonderausstellung mit Bewirtung. Bei der Vernissage am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 18.30 Uhr in der Schatzkammer des Schattenburgmuseums ist der Eintritt frei.
Anlässlich 650 Jahre Feldkircher Freiheitsbrief zeigt das Schattenburgmuseum eine Sonderausstellung zum Thema. Den größten Teil der Geschichte blieb die Unfreiheit lebensbestimmend für den Menschen. Kerker, Ketten, Mauern und Barrieren prägten das Dasein. Im Spätmittelalter gelang es der Bürgerschaft allmählich weiterreichende Rechte zu erkämpfen. Diese durch Privilegien gewährten Rechte wurden im Mittelalter als „Freiheiten" bezeichnet. In einem langwierigen Prozess entwickelten sich diese partikulären Privilegien dann zur „Freiheit" mit universalem Anspruch.
Diese Freiheit wurde zu einem tragenden Baustein der Moderne. Man kann die Neuzeit als einen Vorgang der Befreiung und vielfältiger Emanzipationen verstehen. Doch die Errungenschaften verloren sich in Vieldeutigkeit und Widersprüchen. Leben wir in einer Zeit der gescheiterten Befreiungen, wie unlängst ein deutscher Philosoph meinte? Bestimmen wir wirklich über uns selbst? Haben wir die Fähigkeit, souveräner Autor unseres eigenen Lebens zu sein?
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