Veranstalter | Stadtarchiv Sulzbach-Rosenberg |
Veranstalter-Adresse | Kunst-Fischer-Gasse 17, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Deutschland |
Quelle | Stadt Sulzbach-Rosenberg |
Entnazifizierung und Erinnerungskultur in Bayern – Der Umgang mit der NS-Vergangenheit von 1945 bis heute
Buchhandlung Volkert

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Die Veranstaltung
Am 22. April 1945 endete für Sulzbach-Rosenberg der Zweite Weltkrieg. Zurecht wird in Anbetracht der seither verstrichenen 80 Jahre darüber nachgedacht, wie trotz wachsender Entfernung eine gewisse Nähe zu den Ereignissen jener Tage erhalten bleiben kann. Wissenschaftler grübeln gar über ein Ende der Zeitzeugenschaft nach, mancher interessierte Laie wird sich fragen, wie und vor allem wo verlässliche Informationen zu Zeitzeugen, eigenen Vorfahren womöglich, zu finden sind.
Der Historiker und Archivar Benedikt Martin Ertl wird sich am 30. April 2025 in einem Vortrag unter anderem mit dieser Frage beschäftigen. Zu den Forschungsschwerpunkten Ertls gehört auch das nationalsozialistische Lagersystem in Bayern. Neben interessanten Einblicken in die Geschichte der Zwangsarbeit in der Region wird er weiterhin zur Arbeit mit den vielerorts gut dokumentierten Spruchkammerakten, personenbezogenen Quellen ersten Ranges, spannende Hinweise bieten und den Zuhörern damit den Einstieg in die eigene historische Forschung erleichtern.
Ergänzt wird sein Vortrag durch zwei praktische Beispiele aus Sulzbach-Rosenberg, die Stadtarchivar Jörg Fischer im Anschluss vorstellen wird. Er wird dabei auf die Überlieferung der Zentralen Mitgliederkartei der NSDAP eingehen, die das Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde aufbewahrt und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
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