06 Gaisbühelmähder

Quelle: Tannberg, Autor: Thomas Nessler

Beschreibung

wunderbare Wiesen in wogender Landschaft

Wenn eine Landschaft als einzigartig bezeichnet werden darf, dann der   Gaisbühel   – dieses kleine alpine Arkadien mit sattgrünen Dünung. Sanft ansteigende Hügel und beschaulich ausgestreckte Höhenrücken, bizarr aufragende Höcker und malerisch eingebettete Moore sowie saftigste Bergweiden prägen ein Bild, dass seit jeher bezauberte. Lange bevorGaisbühel   1453   als eine der damaligen Walsersiedlungen am Tannberg genannt wurde, herrschte hier bereits Alpwirtschaft. Die guten Voraussetzungen für prächtiges Gedeihen wussten die Walser zu nutzen und zogen aus den Tobeln Bewässerungsgräben, um die Wiesen mit mineralreichem Nass zu versorgen. Auf Düngung wurde verzichtet, was zum unvergleichlichen Artenreichtum beitrug, wie noch heute bei den   Gaisbühelmähdern   zu Füßen gleichnamiger Alpe zu bewundern.

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